Tauchclub
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„25 Jahre Tauchschule/Club Pazifik“ Club Cronik Die Tauchschule „Odysseus“ war Ende der 70-er, Anfang der 80-er Jahre eine der grössten Tauchschulen Österreichs. Die beiden Mitarbeiter Gerhard Jurecek und Wolfgang Moik gründeten 1984 auf Anregung zahlreicher Kursteilnehmer (von denen auch einige Surfer und Segelbootsbesitzer waren) eine Interessensgemeinschaft, welche zum Ziel hatte, gemeinschaftliche Tauch-, Surf- und Segelausflüge zu organisieren. Nach einem Jahr fällt die Entscheidung, einen eigenen Club zugründen. 1985 wurde der Tauch-Surf- und Segelclub „PAZIFIK“ gegründet und die Vereins- statuten den Behörden übergeben. 1986 fand die erste Jahreshauptversammlung mit der Wahl des Vorstandes im damaligen Clublokal „Gasthof Herbst“ in der Lagergasse in Graz statt. Ausbildungen fanden in den Jahren 1984-1987 am Schwarzl-See mit der Tauchschule Odysseus (Kastner & Öhler), nach den Richtlinien des VIT/CMAS unter der Leitung von Willi Fladerer statt. 1987 Erwerb des Seegrundstückes am Samitz-See. Angefangen hat alles in einem kleinen Geräteschuppen, der nach zwei Jahren harter Um- und Zubauarbeiten von einer großen Terrasse mit Fixsteg und einem Unterwassererlebnispark mit zwei Plattformen abgelöst wurde. Die Schwimmbadausbildungen erfolgten im Bad zur Sonne. Ende 1987 Loslösung von der Tauchschule Odysseus, der Club beginnt mit eigenen Tauchausbildungen nach den Richtlinien des VETL/CMAS und DIWA. Unsere erste Club-Auslandsreise führte uns nach Medveja auf Istrien ins Hotel „Castello“, ein Schlösschen auf einer Halbinsel mit großem Park und direkt unter der Terrasse gelegener großer Steilwand. 1988 zählt der Club bereits über 65 Mitglieder, und unsere Clubhütte wird langsam aber sicher zu klein. 1989 Vergrößerung bzw. Neubau unserer Clubhütte am Samitz See. 1990 Schliessung des Bad zur Sonne und Einmietung im ATG-Bad, daraus resultierend wird das Gasthaus „Alt Wien“ am Dietrichsteinplatz unser neues Clublokal. 1991 Die Tauchschule Odysseus ist wegen interner Streitereien in Auflösung begriffen, die Ausbildung der verbliebenen Tauchschüler wird von Pazifik übernommen. 1992 Auf Vermittlung von Gerhard mietet Wilhelm Künstner das „Hotel Castello“ und eröffnet eine Tauchbasis. Der Club wechselt von der einen Seite der Bucht in Medveja zur anderen, in die „Villa Susmel“, wo die Fa. Autropic von Jani Kovacec und Barbara Gradisch die Tauchbasis „Janis Diving Center“ gerade eröffnet hat. 1993 der Club veranstaltet die erste Tauchkreuzfahrt in die Kornaten mit der MS Vranjak, weitere folgten. Die M/S Scedro wird erstmals für einen Tagesausflug zur Insel Cres gebucht. 1994 Auf einer von Gerhard Jurecek organisierten Expedition mit der MS Vranjak wird das Wrack des Österreichischen K&K-Schlachtschiffes „Szent Istvan“ am 15. Juni in einer Tiefe von 64 Metern wiederentdeckt. Die Leitung dieser Expedition hatten Franz Mittermeier und Gerhard Jurecek. Das Wrack steht heute unter Denkmalschutz. Eine Beschreibung der Expedition ist im „Mega Dive Nr. 5“ und im Fachbuch „Marine Arsenal“ nachzulesen. Umbenennung des Tauch-, Surf- und Segel-Clubs in das heutige „Tauchschule/Club Pazifik“. 1995 Eröffnung des Tauch-Shops Pazifik in der Feuerbachgasse 27. Ausser dem Ver- kauf von Schnorchel- und Tauchausrüstungen verfügt der Shop über einen 280 Liter Atemluftkompressor, der ein Befüllen unserer Pressluft Flaschen innerhalb der Geschäftszeiten auch in der Innenstadt möglich machte, sowie eine hervorragende Werkstatt in der sämtliches Tauchequipment binnen kürzester Zeit serviert bzw. repariert werden kann. 1996 Weiterer Wechsel unserer Auslandsbasis, denn Jani und Barbara mussten wegen des Verkaufs der Villa Susmel von Medveja nach Mošćenička Draga in die Villa Istra übersiedeln. 1997 Einrichtung der Tauchbasis im Freizeit-Club „Copacabana“ im Süden von Graz durch Wolfgang Kaufmann und Gerhard Jurecek. Beginn der Tauchausbildungen für den Zollwachesportverein im Freibad Retznei. 1998 Auflassung des Seegrundstückes am Samitzsee. Tauchsport Pazifik über- nimmt die Tauchbasis im Freizeit-Club „Copacabana“, wodurch sich dem Club viele Möglichkeiten auftun, sich zu entfalten. Gerd Sailer gründet unter Mithilfe von Gerhard die Tauchschule/Club Pazifik im Robinson-Club Landskron am Ossiachersee. Die erste Ausgabe unsere Clubzeitung „TIEFENPLAUSCH“ erscheint, ins Leben gerufen wurde sie von Georg Siber, der auch als Chefredakteur und Produzent verantwortlich zeichnet. 1999 Unser Club ist in der Zwischenzeit mächtig gewachsen und das zweihundertste Mitglied hat sich eingeschrieben. Beginn der Umbauarbeiten auf unserer Tauchbasis. Für die Weihnachtsfeier musste erstmals ein großer Saal angemietet werden um allen Mitgliedern Platz zu bieten. 2000 Wie alle 3-4 Jahre haben Jani & Barbara ihren Standort gewechselt und in Kraj begonnen, eine neue Tauchbasis mit angeschlossener Pension zu bauen. Leider wurde sie nie fertiggestellt. Wechsel der Auslandsbasis nach Vrsar ins „Starfish Diving Center“ zu Christoph & Lydia Betz. Gründung eines Zentrums für behindertengerechtes Tauchen der Handicapped Scuba Association Austria (HSA-Austria) auf der Tauchbasis Copacabana. Die Tauchschule wird Offizieller Partner der CAMEL TROPHY Tonga – Fiji und mit der Ausbildung der Österreichischen Teilnehmer betraut. 2001 Der „Verein zur Förderung des Tauchens von Behinderten zur Rehabilitation und als Freizeitsport“ (Oktopus) veranstaltet in Zusammenarbeit mit Pazifik die ersten Tauchkurse für körperbehinderte Menschen. 2002 Fertigstellung der behindertengerechten Umbauarbeiten. Die Tauchbasis bekommt einen rollstuhlgerechten Zugang zum See, die erste Tauchreise ans Rote Meer mit körperlich behinderten Tauchern wird von Gerhard organisiert und durchgeführt. 2003 In Mošćenička Draga wird unter Leitung von Ing. Emir Imanovićeine neue Tauchbasis mit den Namen „I Love Dive“ in der Pension „DANTE“ (vormals „Jadran“) direkt am Meer eröffnet, was uns nach einer genauen Besichtigung und ausführlichen Tauchgängen am Hausriff sowie Bootsausfahrten mit Bruno veranlasste, unsere Zelte wieder in Mošćenička Draga aufzuschlagen. 2004 Im Zuge der Baumassnahmen bzw. Neugestaltung der Freizeitanlage Copacabana musste auch das Schiff, die M/S „St. Wolfgang“, in dem viele Jahre ein Restaurant untergebracht war, weichen. Der Manager der Copacabana, Robert Fischer, und der Besitzer der Copacabana, Rechtsanwalt Dr. Manfred Rath, der selbst begeisteter Taucher ist, boten dem Club an, das 19 m lange Schiff als Attraktion für die Taucher zu versenken. Einst schipperte die „St. Wolfgang“ Touristen über den Wolfgangsee und wirkte auch im Film „Das Weiße Rössel am Wolfgangsee“ mit, in dem HANS MOSER die Hauptrolle spielte. Unseres Wissens gibt es in Europa keine ähnliche Attraktion in einem Süßwassersee. 2005 Die Vorbereitungen für die Versenkung der M/S. ST. Wolfgang laufen auf Hochtouren und am 31.03 um 9:25 war es dann soweit, die M/S „St Wolfgang“ tritt ihre letzte Reise an. Durch die tatkräftige Unterstützung der FF Feuerwehr Kalsdorf und den Pionieren des Österreichischen Bundesheeres versinkt sie mit einem lauten aufstöhnen um 11:25 Punkt genau an der für sie vorgesehen letzten Ruhestätte in den fluten der Copacabana. 2006 Der Club begutachtet die neue Tauchbasis in der Villa Biser diese liegt ebenso wie die Pension Dante im malerischen Mośčenička Draga, die Villa Biser liegt direkt am Meer und ist kein vergleich zur Pension Dante. Der Einstieg ist wesentlich einfacher, und die mühselige Wanderung von der Basis zum Hafen für Bootsausfahrten entfällt da Bruno unser langjähriger Skipper mit seinem Boot direkt an der Tauchbasis anlegen kann. Die Mitglieder des Clubs installieren auf der Copacabana in 7 m Tiefe eine neue Übungspattform. 2007 Eine Tauchsafari der Extraklasse, die Malediven stand dieses Jahr auf dem Programm, 14 tage Tauchen pur mit der Hammerhead II. Sanierung der Uferböschung an der Copacabana diese wurde mit Betonringen und Steinen befestigt, weiters wurde für den problemlosen Ein- bzw. Ausstieg ins/aus dem Wasser eine Stiege vom Steg montiert. Daneben befindet sich eine kleine Plattform damit die flossen bequem aus und angezogen werden können. 2008 14 Jahre nach seiner überaus erfolgreichen Expedition zur Szent Istvan in den Jahren 1994/95 organisierte Gerhard Jurecek unser (Präsi) wieder eine Wrack Expedition, Ziel dieser Expedition war das Torpedoboot Stella Polare das ca. 800 Meter nördlich der Anlegestelle Brestovo in einer Tiefe von 69 Meter liegt. |
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